Bavaria Steigtechnik

Die Leiter fürs Leben - Made in Germany


Die richtige Auswahl und der sichere Einsatz von Leitern

In diesem Abschnitt geben wir einige Beispiele für Tätigkeiten, bei denen üblicherweise Leitern zum Einsatz kommen. Wir zeigen auf, welche Leitertypen jeweils besonders geeignet sind. Gleichzeitig geben wir einige Hinweise zum sicheren Gebrauch von Leitern. 

 Selbstverständlich ist beim beruflichen Gebrauch die prinzipielle Eignung einer Leiter für die geplante Tätigkeit in Form einer Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen. Oftmals ist die Verwendung anderer Arbeitsmittel (wie beispielsweise eines Gerüsts oder einer Hubarbeitsbühne) sicherer.

Aufstieg zu höher gelegenen Arbeitsplätzen (z.B. Regalfach) oder Überstieg vom Boden auf ein höheres Niveau (z.B. auf ein Dach oder ein Gerüst)

In diesen Beispielen wird die Leiter nicht als Arbeitsplatz, sondern als Verkehrsweg genutzt (vgl. auch TRBS2121 Teil 2).
Beispielsweise um vom Boden aus auf ein Hausdach zu steigen oder um auf einer Baustelle eine nächsthöhere Ebene zu erreichen, wenn noch keine Treppe verfügbar ist.

Zum Aufstieg auf höher gelegene Arbeitsplätze kommen meist Anlegeleitern mit Sprossen zum Einsatz. Um ausreichend Halt beim Überstieg zu gewährleisten, sollte die Leiter mindestens einen Meter überstehen, wenn keine alternative Haltemöglichkeit (z.B. ein Geländer) verfügbar ist. Die Leiter muss also eine ausreichende Länge (Arbeitshöhe + mind. 1 Meter) haben. 
Anlegeleitern sind in der Regel maximal 6 Meter lang. Längere Leitern wären nicht mehr komfortabel handzuhaben bzw. zu transportieren.
Für höhere Aufstiege werden daher oftmals 
Schiebeleitern verwendet. Diese zwei- oder dreiteiligen Leitern haben ein kompaktes Transportmaß und werden von Hand auf die gewünschte Länge ausgefahren und über einen Fallhaken arretiert.
Noch komfortabler sind 
Seilzugleitern. Bei diesen werden die einzelnen Teile bequem mittels Seilzug nach oben gezogen. Die ausgefahrene Länge der Leiter wird vom Boden aus auf Sicht eingestellt. Auch das wieder einfahren nach getaner Arbeit erfolgt sicher vom Boden aus.

Keinesfalls darf für einen Überstieg von einer höheren Ebene eine selbst stehende Leiter (Stehleiter) verwendet werden. Hier ist die Gefahr des Umkippens der Leiter erheblich!

Arbeiten an einer Wand, Reinigung
oder Reparatur einer Dachrinne

„Arbeiten geringeren Umfangs“ sind typischerweise kleinere Reparaturen, Ausbesserungs- oder Montagearbeiten oder beispielsweise Anbringung eines Hinweis-Schildes an einer Wand, das Einräumen eines Regal-Fachs, Arbeiten an einer Dachrinne etc.

Hierbei wird die Leiter aber als Arbeitsplatz genutzt. Seit der Novelle der TRBS2121 Teil 2 darf in Deutschland nicht mehr auf einer Leitersprosse stehend gearbeitet werden. Man muss vielmehr auf einer Stufe oder Plattform stehen. Für Sprossen-Anlegeleitern ist das Einhänge-Trittpodest eine einfache, schnell anzubringende und flexible Lösung. Alternativ kann auch auf einer Stufen-Anlegeleiter gearbeitet werden, da diese bereits über 8 cm tiefe Stufen verfügt. 

Auch für Arbeiten an der Wand in größerer Höhe gibt es kompakte Lösungen für Handling und Transport, wie die Schiebeleiter oder Seilzugleiter, die in Kombination mit Einhänge-Trittpodest zu verwenden sind. Alternativ werden auch Stufen-Schiebeleitern oder Kombileitern, wie die Hybrid-Mehrzweckleiter, eingesetzt.

Des Weiteren darf im professionellen Bereich in Deutschland nach TRBS 2121-2 nur bis maximal 5m Arbeitshöhe gearbeitet werden. Zwischen 2m und 5m Arbeitshöhe ist die Arbeitsdauer auf maximal 2 Stunden je Arbeitsschicht zu begrenzen. Unterhalb von 2 m gibt es keine gemäß TRBS zeitliche Einschränkung.

Malerarbeiten, Reparatur- und Wartungsarbeiten
im „freien Raum“

Hierfür kommen freistehende Leitern, sogenannte Stehleitern zum Einsatz. Wie der Name schon sagt, werden diese nicht (an eine Wand) angelehnt, sondern stehen aufgrund ihrer Bauart von selbst. Diese gibt es in einer Vielzahl von Ausführungen.

Auch hier geht es um „Arbeiten geringeren Umfangs“, z.B. das Auswechseln einer Glühbirne, Maler- und Reinigungsarbeiten etc.

Grundsätzlich ist auch hier zwischen Stehleitern mit Stufen oder Sprossen-Stehleitern zu unterscheiden. Da auch hier bei beruflichen Einsatz die TRBS 2121 Teil 2 anzuwenden ist, müssen Sprossenleitern in Deutschland in Verbindung mit einem Einhänge-Trittpodest verwendet werden. Auch hier gilt die Regel, dass die Arbeitszeit bei einer Höhe von 2m bim 5 m auf maximal 2 Stunden zu begrenzen ist.

Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von bestimmten Mehrzweck-Sprossenleitern (z.B. wie TeleskopleiternMehrgelenkleitern etc.) sind diese nach wie vor deutlich mehr verbreitet, als Stufenleitern.

Eine typische Anwendung von beidseitig begehbaren Stehleitern ist der Stand mit je einem Fuß auf je einem Leiterschenkel. Diese Position wird oftmals für freihändiges Arbeiten über Kopf verwendet. Ein stabiler Stand auf der Leiter wird durch den Kontakt der Beine mit den Leiterschenkeln gewährleistet.
Es ist zu beachten, dass die beiden obersten Stufen bzw. Sprossen nicht genutzt werden dürfen, da das Risiko des Gleichgewicht-Verlustes erheblich wird.

Zusätzlich dazu gibt es auch einseitig begehbare Stufenstehleitern mit Plattform und Haltebügel (klassische Haushaltsleiter). Im professionellen Bereich setzt sich neben relativ massiven Podestleitern zunehmend auch die leichte Plattformleiter durch. Gerade in Industriebetrieben sind diese ein beliebter und sicherer mobiler Arbeitsplatz bei Montage- und Wartungsarbeiten.

Auch für Stehleitern gibt es umfangreiches Sicherheits-Zubehör, wie Holm- bzw. Fußverlängerungeneinhängbare ArbeitstaschenFußspitzen oder Handläufe, die zusätzlichen Halt am oberen Leiterteil bieten.


Heute aufs Dach, morgen ins Treppenhaus und übermorgen an die Decke - Mehrzweck-Leitern als Universal-Talent

Wenn immer wieder die gleichen Arbeiten zu verrichten sind, dann sind reine Stehleitern (z.B. für Malerarbeiten) oder Anlegeleitern (z.B. zum Erreichen einer Dachrinne) die richtige Wahl. Bei vielen Gewerken ist aber eine große Flexibilität gefragt. So kann ein Elektriker morgens im Treppenhaus, mittags an der Wand und abends an der Decke beschäftigt sein. Genau diese Flexibilität bieten Mehrzweckleitern. Diese sind sowohl Anlegeleiter als auch Stehleiter in einem. Sie verfügen meist über ein kompaktes Transportmaß und haben ausziehbare bzw. verschiebbare Leiter-Teile. In Kombination mit Zubehör, wie beispielsweise Teleskopdielen können sie auch zu Kleingerüsten aufgerüstet werden.

Im Folgenden stellen wir die gängigsten Typen vor. Diese Multi-Talente sind konstruktiv so aufgebaut, dass sie ihre Flexibilität und das geringe Gewicht der kompakten Bauart aller Bauelemente zu verdanken haben. Sie sind daher in den allermeisten Fällen mit Sprossen ausgestattet. Daher sollte auch hier für Arbeiten auf der Leiter ein Einhänge-Trittpodest verwendet werden.

Arbeiter steht auf Mehrzweckleiter
BAVARIA Zweigelenkleiter 981-2

CHF 425.50* CHF 425.50*
Gelenktyp
Sprossen
Traverse
BAVARIA Kofferraumleiter 981-6

CHF 390.50* CHF 390.50*
Gelenktyp
Sprossen
Traverse
BAVARIA Behelfsgerüst 981-6

CHF 523.50* CHF 523.50*
Gelenktyp
Sprossen
Traverse
Einteilige Mehrzweckleiter

Die BAVARIA Zweigelenkleiter verbindet zwei Leiterschenkel mit einem einrastenden 180 Grad schwenkbaren Gelenk. Sie ist damit als Anlegeleiter und auch als Stehleiter verwendbar. Die Stabilität gegen Umkippen wird durch eine Traverse gewährleistet. Diese gibt es in starrer oder in klappbarer Ausführung. 

Die auch als Kofferraumleiter bekannte BAVARIA Sechsgelenkleiter hat besonders kompakte Transportmaße. Sie ist nicht nur Anlegeleiter (mit integriertem Wand-Abstandshalter) und Stehleiter, sondern kann auch als Kleingerüst verwendet werden. Hierfür gibt es eine passende Auflageplatte, die im Paket als BAVARIA Sechsgelenkleiter als Behelfsgrüst angeboten wird. Geradezu prädestiniert ist diese Multifunktionsleiter für Maler- und Tapezierarbeiten. Denn sie kann auch als Arbeitsbock verwendet werden. Ohne Umbau wird sie dann als Minigerüst weiter verwendet, um kurz darauf als Stehleiter für den Zugang zur Decke einzusetzen.

BAVARIA Hybrid-Mehrzweckleiter 740

CHF 469.10* CHF 469.10*
Holm
Sprossen/Stufen
Traverse
Zweiteilige Mehrzweckleiter 

Die BAVARIA Stufen-Mehrzweckleiter ist eine Hybridleiter, bei der ein Leiterschenkel mit Sprossen und der andere mit Stufen ausgestattet ist. Durch spezielle Sicherheits-Beschläge wird diese Leiter sowohl als Stufen-Stehleiter als auch als Stufen-Anlegeleiter bzw. Stufen-Schiebeleiter eingesetzt. In beiden Positionen wird stets auf einer Stufe stehend gearbeitet, und ist damit (auch ohne Einhänge-Trittpodest) konform zur TRBS2121 Teil 2.

BAVARIA Mehrzweckleiter 950 3-teilig

CHF 619.90* CHF 619.90*
Holm
Sprossen
Traverse
Dreiteilige Mehrzweckleiter

Die 3-teilige BAVARIA-Mehrzweckleiter ist besonders für Arbeiten in größerer Höhe geeignet. Der dritte Leiterteil kann Sprossenweise nach oben ausgefahren werden – sowohl in Steh- als auch in Anlegeposition. Sie ist sozusagen eine Stehleiter mit aufgesetzter Schiebeleiter.

Dank ihrer breiten Traverse bietet sie auch freistehend eine gute Stabilität, sodass die Arbeit in der Höhe sicher durchgeführt wird. Beispielsweise zur Wartung einer Krananlage oder eines Lüftungsschachts. 
In Anlegeposition ist die Leiter über 10m lang, in Stehposition 5,6 m.
Bei Arbeiten an der Wand oder als Zugang zu einer höheren Lagerbühne wird sie einfach als Schiebeleiter in die passende Höhe ausgefahren.
Zum Transport oder Lagerung wird sie platzsparend zusammengefahren.

BAVARIA Teleskopleiter 985S

CHF 478.00* CHF 478.00*
Farbe
Gelenktyp
Sprossen
BAVARIA Teleskopleiter 985KST

CHF 749.40* CHF 749.40*
Varianten ab CHF 688.30* CHF 688.30*
Gelenktyp
Sprossen
Traverse
BAVARIA Teleskopleiter 985RT

CHF 487.50* CHF 487.50*
Gelenktyp
Sprossen
Traverse
Vierteilige Mehrzweckleiter (Teleskopleiter)

Die BAVARIA Teleskopleiter ist die wohl am universellsten einsetzbare Leiter überhaupt. Sie fehlt in keinem Handwerksbetrieb. Maler, Zimmerer oder Dachdecker haben die kompakte Multifunktionsleiter täglich auf der Baustelle im Einsatz. Auch in Industriebetrieben wird sie flexibel Montage von größeren Baugruppen eingesetzt. Sie fehlt auf keinem Mobilkran, da mit ihr schnell und flexibel alle möglichen Wartungs- und Reparatur-Arbeiten durchgeführt werden. 

Sie besteht aus zwei über ein Rastgelenk verbundene Leiterschenkel. Die Außenteile sind als U-Profil ausgeführt. Darin sind zusätzlich ausfahrbare Leiterschenkel, die über einen Federzug-Bolzen stufenweise ausgefahren und arretiert werden. Damit wird zum Einsatz in einem Treppenhaus einfach ein Leiterschenkel weiter ausgefahren, als der andere. Und wenn es um die Kurve geht, wird die zusätzliche Treppen-Ebene einfach durch eine Fußverlängerung ausgeglichen. Sie wird sowohl als teleskopierbare Steh-, als auch als ausziehbare Anlegeleiter eingesetzt. 

MAUDERER ALUTECHNIK stellt eine große Auswahl unterschiedlicher Teleskopleitern her. So kann zwischen klassischer geschweifter Ausführung mit schwenkbarer Standverbreiterung, starrer Standverbreiterung oder kompakter Klapptraverse gewählt werden. Bei den Gelenken kann zwischen dem massiven witterungsbeständigen Stahlbolzen-Gelenk für die raue Baustellenumgebung oder den auch in Stehposition arretierbaren Rastgelenk gewählt werden.

Als Sonderbauform ist sie als LKW-Enteisungsleiter mit integriertem Arbeitspodest mit Rückenschutz, spezieller Antirutsch-Oberfläche und Planen-Schoner verfügbar.

Flexibel und sicher auf dem Hausdach
mit der Dachauflege-Leiter 

Für kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten auf dem Schrägdach hat sich die Dachauflegeleiter bestens bewährt. Sie wird manchmal fälschlich auch als Dachleiter oder Kaminkehrerleiter bezeichnet. Im Gegensatz zu den vorgenannten Typen werden Dachauflegeleitern aus Aluminium oder Holz temporär verwendet und sind nicht fest mit dem Dach verbunden. Für Solarteure sind sie ideal für kurze Baustellen, und werden für die Wartung oder Reinigung einer Solaranlage eingesetzt. Sie werden meist in auf dem Dach befestigten Einhängehaken eingehängt und mit einer Aushebesicherung abgesichert. Oft werden sie auch mit Hilfe eines Firstbügels abgesichert.

Eine Sonderbauform ist die Reetdachleiter, die auf die spezielle Beschaffenheit von Reetdächern konzipiert wurde.

Die Dachauflegeleiter zählt als sogenannte „Leiter für den besonderen beruflichen Gebrauch“ und ist in der DIN 4567 Teil 4 geregelt.

Sicheres Aufstellen und Verwendung einer Leiter

Egal ob professioneller oder privater Gebrauch - die folgenden Hinweise sind für eine sichere Benutzung von Leitern auf jeden Fall zu beachten.

Auf eine sichere Aufstellfläche achten

Auf jeden Fall ist auf eine sichere Aufstellung der Leiter zu achten. Auf geteerten und ebenen Boden gewährleistet die normativ vorgeschriebene untere Breite der Leiter oftmals ausreichend Standsicherheit (gegen seitliches Wegkippen). Seit der Novellierung der Leiternorm (DIN EN 131) ist seit 2018 für Leitern über 3m Länge eine Standverbeiterung (Traverse) vorgeschrieben. Für ältere Leitern wird eine Nachrüstung empfohlen. Hierfür kommt oftmals die praktische Klapptraverse zum Einsatz, da sie das Transportmaß der Leiter kompakt hält.

Auf gewachsenem, erdigem Untergrund ist eine sichere Aufstellung oft viel schwieriger. So können Unebenheiten durch entsprechende verstellbare Fußverlängerungen ausgeglichen werden. Wenn die Gefahr des Wegrutschens der Leiterfüße besteht, kommen Fußspitzen (Erdspieße) zum Einsatz.

Gegen seitliches Wegkippen absichern

Um seitliches Kippen zu vermeiden gibt es eine Vielzahl von Sicherheitszubehör. Die einfachste Möglichkeit ist, die Leiter an einem Fixpunkt festzubinden. Dies erfolgt oftmals mit Zurrgurten. Das erstmalige Besteigen der noch nicht gesicherten Leiter kann jedoch ein besonderes Risiko darstellen.

Ein einfaches Zubehör ist die Verwendung eines Einhängehaken. Dieser wird am oberen Leiterende angebracht und kann in eine entsprechende Leiste an der Wand, am Regal oder an einem Gerüst eingehängt werden.

Zur Absicherung der Leiter an einer Dachrinne gibt es spezielle Dachrinnenhalter. Der BAVARIA-Dachrinnenhalter ist hierbei besonders sicher und komfortabel. Er kann mit nur einer Hand an der Dachrinne befestigt werden. Seine spezielle Kontur schützt dabei die Dachrinne vor Beschädigungen durch die Befestigung des Halters.

Auf den richtigen Anstellwinkel achten

Um ein Wegkippen nach hinten oder das Wegrutschen von Anlegeleitern zu verhindern, ist auf den richtigen Anstellwinkel zu achten. Dieser beträgt üblicherweise bei Sprossenleitern zwischen 65 und 75 Grad und bei Stufenleitern 60 bis 70 Grad. Eine in der Praxis gängige Methode zur Sicherstellung des korrekten Anlegewinkels ist die „Ellenbogen-Methode“. Hierbei stellt man sich seitlich an die Leiter, sodass der eigenen Fuß den Leiterfuß berührt. Die Leiter hat dann den richtigen Anstellwinkel, wenn der Ellenbogen den Leiterholm berührt.

Achtung! Die meisten Unfälle passieren bei zu flach angelegten Leitern. Die Gefahr des Wegrutschens ist dann erheblich.

Auf eine sichere Anlegefläche achten

Das obere Leiterende muss an einer festen Fläche angelegt werden, die nicht nachgibt. Unverschlossene Türen oder Tore sowie Glasflächen dürfen nicht als Anlegefläche verwendet werden bzw. sind gegen versehentliches Öffnen durch eine dritte Person abzusichern. Beim Anlegen an Regale ist darauf zu achten, dass das Regal selbst entsprechend Kippstabil ist.

Bei Stehleitern auf die Spreizsicherung achten

Um zu verhindern, dass sie Leiterschenkel ungewollt aufklappen ist die Stehleiter mit einer Spreizsicherung ausgestattet. Diese besteht meist aus einem Gurt, Kette oder Stahlseil. Bei Gelenkleitern wird diese Funktion der Spreizsicherung durch ein einrastendes Gelenk übernommen. Mehrzweckleitern sind zudem mit einer Druckspreizsicherung ausgestattet, die verhindert, dass die Leiterschenkel versehentlich zuklappen bzw. nicht in der standsicheren Position verwendet werden.

Beim Einsatz im gewerblichen Umfeld gilt in Deutschland die TRBS 2121 Teil 2. Beim Einsatz auf Baustellen ist darüber hinaus die DGUV Vorschrift 38 (UVV Bauarbeiten) zu beachten

Alle Tipps zusammengefasst:

Bei Leitern ab 3m Länger ist eine Standverbreiterung (Traverse) Pflicht.

Auf unebenem Grund können Fußverlängerungen und Fußspitzen für festeren Halt sorgen.

Die Leiter kann mit Spanngurten, Einhängehaken oder einem Dachrinnenhalter gegen Wegkippen abgesichert werden.

Bei Anlegeleitern muss auf den richtigen Anstellwinkel und eine feste Anlegefläche geachtet werden.

Bei Stehleitern muss auf die Spreizsicherung geachtet werden.